Auf die Plätze, fertig, los – Braunschweigs Spielplätze locken Kinder und Eltern ins Grüne

Bis zum Jahr 2020 soll die Region Braunschweig-Wolfsburg Referenzregion für Arbeits- und Lebensqualität sein. Mit rund 250.000 Einwohnern spielt Braunschweig als Wirtschaftszentrum und zweitgrößte Stadt Niedersachsens eine wichtige Rolle. Attraktive Arbeitsplätze, kurze Wege und viel Grün machen die Löwenstadt für junge Familien besonders interessant.

Der Kinderstadtplan weist den Weg

Für den Nachwuchs gibt es in Braunschweig ein umfassendes Angebot an altersgerechten Betreuungs- und Freizeitmöglichkeiten. Der „Kinderstadtplan“ bietet interessierten Eltern Übersicht und Orientierung. Zu den beliebten Klassikern gehört beispielsweise „FiBS – Ferien in Braunschweig“. In jedem Jahr organisiert der Fachbereich Kinder, Jugend und Familie der Stadt Braunschweig in den Oster-, Sommer- und Herbstferien ein umfangreiches Programm an Aktivitäten, gerade findet das große FiBS-Camp 2016 statt.

Schaukelspaß in Innenstadtnähe auf dem Spielplatz im Inselwallpark. Foto: Jan Engelken

Schaukelspaß in Innenstadtnähe auf dem Spielplatz im Inselwallpark. Foto: Jan Engelken

Spielplätze für den kleinen Spaß zwischendurch

Für abenteuerlustige Kinder ab sechs Jahren gibt es in Braunschweig einen Abenteuer- und zwei Aktivspielplätze. Hier können Kinder unter pädagogischer Anleitung auf ausgedehnte Erkundungstour gehen, Hüttenbau, Stockbrot und sogar Tiere kennenlernen. Natürlich kommt auch der kleine Spaß zwischendurch in Braunschweig nicht zu kurz, im Stadtgebiet gibt es über 100 Kinderspielplätze. Eltern mit Kleinkindern finden Sandkästen, Mini-Rutschen und Babyschaukeln vor, für größere Kinder gibt es Seilbahnen und Klettergeräte. Der Großteil der Spielplätze ist ruhig gelegen, einige sind in städtische Parkanlagen integriert, wie die Spielplätze im Inselwallpark, im Prinz-Albrecht-Park oder im Theaterpark.

Stets gut besucht und die Bäume spenden an sonnigen Tagen Schatten: Der Spielplatz im Prinz-Albrecht-Park. Foto: Jan Engelken

Stets gut besucht und die Bäume spenden an sonnigen Tagen Schatten: Der Spielplatz im Prinz-Albrecht-Park. Foto: Jan Engelken

Anschluss finden in der neuen Heimatstadt

Braunschweigs Spielplätze sind für junge Familien optimal, um Anschluss in der neuen Heimatstadt zu finden. Hier trifft sich nicht nur der Nachwuchs zum Spielen, hier kommen auch die Eltern zusammen. Häufig kennt man sich untereinander, wohnt in der Nachbarschaft, begegnet sich regelmäßig auf dem Spielplatz, trifft sich auf einen Plausch. Für Mütter, Väter und Kinder ist der Spielplatz der soziale Hot Spot im Quartier, und während die Kleinen neue Spielkameraden finden, entstehen die Kontakte zwischen Neuankömmlingen und einheimischen Eltern fast von selbst.

Freizeitspaß genießen und die Stadt entdecken

Ein besonderes Erlebnis ist der neue Jugendplatz am Westbahnhof. Die ehemalige Gleisanlage wurde in ein weitläufiges Freizeitgelände verwandelt, die feierliche Eröffnung des Areals „Westbahnhof“ fand im Oktober 2015 statt. Für Jugendliche gibt es hier einen überdachten Skate-, BMX- und Basketballbereich, nebenan wurde ein großes Fußballfeld mit Kunstrasen angelegt. Das Gelände liegt direkt am Braunschweiger Ringgleis. Die historische Bahntrasse ist zu einem naturnahen Geh- und Radweg umgestaltet worden, der mehrere Stadtteile verbindet. Freizeitspaß genießen und ganz nebenbei die Stadt entdecken – hier ist beides möglich!

Am Westbahnhof ist ein weitläufiges Freizeitgelände mit Kunstrasenplatz entstanden. Foto: Jan Engelken

Am Westbahnhof ist ein weitläufiges Freizeitgelände mit Kunstrasenplatz entstanden. Foto: Jan Engelken

Text: Jan Engelken

Artikelbild: „Hier trifft man viele andere Eltern und für die Kinder gibt es immer ein Plätzchen im Schatten“ – Katharina mit Tochter Jule (12 Monate) auf dem Spielplatz im Prinz-Albrecht-Park. Foto: Jan Engelken

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