Kaffee verbindet – eine besondere Beziehung im Hause Heimbs

„Treffen wir uns nachher auf einen Kaffee?“ Die Einladung zum gemeinsamen Kaffeetrinken ist ein Klassiker beim Anbandeln. Das Kaffee-Date verspricht bei entspanntem Genuss spannende Einblicke in die Persönlichkeit des Gegenübers. Das fängt schon bei der Auswahl des Getränks an – hip und im Trend oder eher klassisch-bodenständig? Cold Brew oder Kännchen? Häufig nimmt so eine Beziehung ihren Lauf, und auch im Geschäftsleben finden Menschen beim Kaffeetrinken zusammen. Der gemeinsame Kaffee gehört einfach dazu, er ist ein gesellschaftliches Ritual, das Interesse, Gesprächsbereitschaft, Offenheit signalisiert.

Bei Heimbs hat es geknistert

Beim Kaffeetrinken kommen zwei Menschen sich näher, klar. Aber auch bei der Kaffeeherstellung? Dann, wenn die Bohne noch geröstet, das Date noch vereinbart, die Kaffeetasse noch gefüllt werden muss? Kann so eine Beziehung, kann so Liebe entstehen? Ja, das geht! Zugegeben etwas ganz Besonderes und sicherlich nicht alltäglich, aber im Hause Heimbs hat es auf diese Weise angefangen zu knistern. Die Braunschweiger Kaffeemanufaktur produziert auf höchstem Niveau Kaffee, Tee und Trinkschokolade. Das Ergebnis sind Premiumprodukte für Hotels und die Gastronomie. Dafür sorgt Know-how aus mehr als 135 Jahren Firmengeschichte, gepaart mit modernsten Produktionsverfahren. Aber Kaffee, Tee und Schokolade werden hier nicht nur mit Liebe gemacht – sie sorgen auch selbst für große Gefühle, und das eben nicht nur beim Genuss.

Am Arbeitsplatz kennengelernt – seit sechs Jahren glücklich verheiratet

André Stöhr (39) und Stefanie Stöhr-Böttger (36) sind seit sechs Jahren verheiratet. Kennengelernt haben sie sich am Arbeitsplatz, bei der Braunschweiger Kaffeemanufaktur Heimbs. Stefanie ist seit 16 Jahren im Unternehmen, hat hier ihre Ausbildungen als Industriekauffrau und später als Bilanzbuchhalterin absolviert. Seitdem ist sie in der Buchhaltung tätig. „Aber mein Aufgabengebiet in der Abteilung ist sehr vielfältig“, berichtet Stefanie. „Ich bin auch für die Kostenrechnung zuständig und mache Auswertungen. Zurzeit plane ich auch vertretungsweise unseren traditionellen Heimbs-Stand auf dem Braunschweiger Weihnachtsmarkt.“ Ehemann André ist kurz nach ihr bei Heimbs eingestiegen: „Ich habe hier vor 15 Jahren in der Kaffeeproduktion angefangen. Später habe ich mich mehr und mehr in Richtung Tee orientiert und mittlerweile bin ich in diesem Bereich Abteilungsleiter.“

Am Arbeitsplatz kennengelernt und seit sechs Jahren verheiratet: André Stöhr (39) und Stefanie Stöhr-Böttger (36) von der Kaffeemanufaktur Heimbs

Am Arbeitsplatz kennengelernt und seit sechs Jahren verheiratet: André Stöhr (39) und Stefanie Stöhr-Böttger (36) von der Kaffeemanufaktur Heimbs

„Keine Anonymität wie im Großbetrieb“

Und wie genau haben sich die beiden kennengelernt? „Ich bin zu Anfang in allen Produktions-Abteilungen des Unternehmens eingearbeitet worden, dabei haben wir uns das erste Mal gesehen“, erinnert sich André. „Es hat dann aber noch fünf Jahre gedauert, bis wir zusammengekommen sind.“ Dass sich die beiden gefunden haben, liegt auch an dem besonderen Betriebsklima im Unternehmen: „Die Anonymität wie in einem Großbetriebs gibt es bei Heimbs zum Glück nicht“, erklärt André. „Hier stimmt nicht nur der Job, sondern auch das Zwischenmenschliche. Beides passt hier einfach, ich fühle mich hier wohl. In den 15 Jahren, in denen ich hier arbeite, gab es kaum einen Tag, an dem ich ungern zur Arbeit gekommen bin, es macht mir ganz einfach Spaß.“ Auch seine Frau schätzt die familiäre Arbeitsatmosphäre bei Heimbs: „Die Mitarbeiter kennen sich untereinander, das finde ich sehr angenehm. Außerdem ist meine Tätigkeit hier sehr abwechslungsreich, das mag ich.“

„Jeder hat seinen eigenen Freiraum“

Dass eine Beziehung am Arbeitsplatz entsteht, ist nicht ungewöhnlich – dass sie unter diesen Bedingungen auch über Jahre Bestand hat, durchaus. Die Gefahren: Privates und Berufliches verschwimmen, Mitarbeiter oder Vorgesetzte reagieren mit Argwohn auf die Liaison. All das ist André und Stefanie bei Heimbs nicht passiert. „Hier hat jeder seinen eigenen Freiraum und Zeit für sich und seinen Job“, erklärt André. „Am Arbeitsplatz sehen wir uns eher selten, ich bin im Büro, André in der Produktion“, berichtet auch Stefanie. „Aber wir laufen uns natürlich hin und wieder auf dem Flur über den Weg. Häufig ist André morgens auch schon unterwegs zur Arbeit, wenn ich zuhause aufstehe und unser Kind zur Schule bringe.“ Apropos Nachwuchs: Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit Kindern kommt Heimbs mit familienfreundlichen Arbeitszeitmodellen entgegen.

Unternehmen auf Wachstumskurs

In den letzten 15 Jahren hat sich mit Beziehung, Heirat und Nachwuchs nicht nur im Leben von André und Stefanie einiges verändert. Auch das Unternehmen hat sich in dieser Zeit weiterentwickelt, das Paar hat es hautnah miterlebt. „Wir sind viel größer geworden, Vertrieb und Produktion sind gewachsen, das Kaffeegeschäft boomt“, erzählt Stefanie. „Als ich angefangen habe, wurde hier gerade die erste Teemaschine in Betrieb genommen, inzwischen gibt es sieben.“ „Das Unternehmen ist nicht nur größer, sondern auch viel moderner geworden“, ergänzt André. „Wir arbeiten das ganze Jahr voll durch und sind komplett ausgelastet. Das sorgt natürlich auch für berufliche Sicherheit auf Seiten der Angestellten.“

Möchten Sie sich gerne selbst ein Bild von der Kaffeemanufaktur Heimbs in Braunschweig machen? Bei einer Gruppenführung (mindestens 10, maximal 20 Personen) können Sie im Kreis von Freunden und Bekannten eine Reise in die Kaffee-, Tee- und Schokoladenwelt der Firma Heimbs unternehmen.

Text: Jan Engelken
Artikelbild: Heimbs

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