Maximale Versorgung für Patienten und Mitarbeiter

Das Klinikum Braunschweig ist eines der größten Krankenhäuser Deutschlands und das zweitgrößte Niedersachsens. An drei Standorten mit insgesamt 1.428 Betten in 35 Abteilungen und Instituten werden pro Jahr mehr als 200.000 Patienten versorgt. Das akademische Lehrkrankenhaus ist mit seinem umfassenden Leistungsspektrum aber nicht nur ein medizinischer Maximalversorger, sondern auch ein mehrfach ausgezeichneter Arbeitgeber.

1,2 Millionen Menschen leben in der Metropolregion – das sind zugleich auch 1,2 Millionen potentielle Patienten des Braunschweiger Klinikums mit seinen drei Standorten Holwedestraße, Salzdahlumer Straße und Celler Straße. Kommunale Krankenhäuser wie das Klinikum sind der Daseinsvorsorge verpflichtet, sie stellen die stationäre Versorgung der Bevölkerung sicher und behandeln jeden Patienten unabhängig von dessen finanzieller Situation nach höchsten medizinischen Standards. Und was 1891 als „Herzogliches Krankenhaus“ begann, ist heute eines der größten und modernsten Krankenhäuser der höchsten Versorgungsstufe in der Bundesrepublik. Allein die Kardiologie besitzt 160 Betten – mehr als manch anderes Krankenhaus insgesamt.

Pressesprecherin Marion Lenz arbeitet gerne im Klinikum Braunschweig. Foto: Klinikum Braunschweig gGmbH

Pressesprecherin Marion Lenz arbeitet gerne im Klinikum Braunschweig. Foto: Klinikum Braunschweig gGmbH

Doch wenn es um Gesundheit geht, darf unter der Quantität niemals die Qualität leiden. „Wir verstehen uns als Gesundheitszentrum, bei uns stehen die Patienten im Mittelpunkt“, betont Marion Lenz, Leiterin der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Klinikums. Und so arbeiten die vielen Abteilungen auf dem modernsten Stand der Forschung und Technik, eine hohe Interdisziplinarität und enge Zusammenarbeit der Fachkliniken gehören zur täglichen Praxis. Auch nach außen ist man gut vernetzt: Zu den Partnern zählen hiesige Forschungseinrichtungen wie das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung, die TU Braunschweig und das Fraunhofer Institut. Das alles zahlt sich aus: Ärzte des Braunschweiger Klinikums schaffen es immer wieder in die Bestenlisten deutscher Mediziner und ziehen somit auch überregionale und internationale Patienten in die Löwenstadt. Das Klinikum selbst schaffte es 2015 im deutschen Krankenhaus-Ranking des Magazins „Focus“ auf Platz 46 von weit über 1.000 untersuchten Einrichtungen.

Das Klinikum ist mit rund 4.000 Mitarbeitern zugleich einer der größten Arbeitgeber Braunschweigs – und ein überaus attraktiver noch dazu. „Wir sind eines der ersten Häuser in Deutschland gewesen, die die Bereitschaftsdienste abgeschafft haben. Wir arbeiten bereits seit 2003 überaus erfolgreich nach einem modifizierten Drei-Schicht-Modell“, erklärt Klaus Jahnke, Leiter des Geschäftsbereichs Personal und Wirtschaft der Klinikum Braunschweig gGmbH. „Das hat zur Konsequenz, dass die Präsenzzeiten der Ärzte im Krankenhaus geringer sind. So können Familie, Freizeit und Beruf deutlich besser vereinbart werden.“ Hierfür wurde das Klinikum Braunschweig sogar vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales im Wettbewerb „Beschäftigung gestalten“ ausgezeichnet.

Klaus Jahnke leitet den Bereich Personal und Wirtschaft und ist stolz auf die Angebote zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Foto: Klinikum Braunschweig gGmbH

Klaus Jahnke leitet den Bereich Personal und Wirtschaft und ist stolz auf die Angebote zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Foto: Klinikum Braunschweig gGmbH

Darüber hinaus gibt es eine Betriebsvereinbarung zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie. „Wir haben so genannte Lebensarbeitszeit-Konten eingeführt“, so Jahnke. „Die Mitarbeiter haben die Möglichkeit, Arbeitszeit auf dieses Konto einzuzahlen, um zu einem späteren Zeitpunkt beispielsweise ein Sabbatjahr zu machen oder für einige Monate zur Weiterbildung ins Ausland zu gehen. Oder sich einfach mehr Urlaub zu nehmen oder gar früher in den Ruhestand zu gehen.“ Eine ganzjährig geöffnete Betriebs-Kita mit an den Krankenhausalltag angepassten Öffnungszeiten rundet das familienfreundliche Programm des Klinikums ab.

Was sind das für Menschen, die sich für eine Arbeit am Klinikum Braunschweig entscheiden? „Wir suchen Mitarbeiter, die Lust haben auf fachübergreifende Zusammenarbeit und den Umgang mit Patienten. Wer in den Gesundheitsbereich geht, ist oft Überzeugungstäter“, weiß Marion Lenz. „Diese Menschen haben einen ganz hohen Anspruch an ihre Arbeit. Das Schlimmste ist, wenn sie nicht arbeiten dürfen, wie sie es menschlich und fachlich für richtig halten. Wir ermöglichen das noch ein ganzes Stück mehr als viele andere private Unternehmen.“

Und so ist das Klinikum inzwischen auch für überregionale bis internationale Gesundheitsspezialisten von Interesse, in den vergangenen Jahren ist der Anteil ausländischer Ärzte stark gestiegen. Damit es zwischen Ärzten und Patienten nicht zu sprachlichen Missverständnissen kommt, wurden auch hier umgehend vorbildliche Maßnahmen eingeleitet: „Um den Einstieg zu erleichtern und ausländische Ärzte besser auf den Klinik-Alltag vorzubereiten, bieten wir Deutschkurse in Kooperation mit der Volkshochschule an“, verrät Jahnke. „So muss man einem ausländischen Arzt zum Beispiel vermitteln, was das Wort ‚Hexenschuss‘ bedeutet. Das macht nun eine Deutschlehrerin mit medizinischem Hintergrund.“ Dafür erhielt das Klinikum Braunschweig den Bildungspreis der Region.

Ob Ärztin, Krankenpfleger oder Hebamme – wer für Menschen sorgen möchte und auf der Suche nach einem ausgezeichneten Arbeitgeber ist, ist beim Klinikum Braunschweig an der richtigen Adresse!

Für 1,2 Millionen Menschen in der Region ist das Klinikum Braunschweig zuständig. Foto: Klinikum Braunschweig gGmbH

Für 1,2 Millionen Menschen in der Region ist das Klinikum Braunschweig zuständig. Foto: Klinikum Braunschweig gGmbH

Text: Stephen Dietl
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