Wie lebt es sich eigentlich in … Kralenriede

Als Großstadt ist Braunschweig vieles: bunt, laut, leise, grün, bebaut, spießig, lässig, aber nie: eintönig. So verschieden die Menschen, so verschieden auch die Stadtteile. In unserer neuen Rubrik „Stadttteilgesichter“ besuchen wir regelmäßig andere Stadtteile der Löwenstadt und unterhalten uns mit ihren Bewohnern über ihren „Kiez“. Wir fragen nach ihren liebsten Orten – Cafés, Parks, Kneipen, Läden, Restaurants, was auch immer ihnen in den Sinn kommt.

In der zweiten Folge besuchen wir Kralenriede.

Kralenriede ist ein Stadtteil im Norden von Braunschweig in Niedersachsen mit über 6245 Einwohnern (Stand: Dezember 2016) und trägt die Postleitzahl 38108. Es existieren eine Grundschule, ein Kindergarten, das Studentenwohnheim „An der Schunter“, der Schützenverein Sandwüste von 1959 und der Sportverein Kralenriede von 1922.

Rosemarie Rehn lebt seit ihrer Geburt fast durchgängig in Krahlenriede. Foto: Stefan Zeuke

Ich bin in Kralenriede mit Rosemarie (Rosi) Rehn verabredet. Rosi Rehn ist 59 Jahre alt, verheiratet, hat 2 Töchter und arbeitet in der Familiären Bereitschaftsbetreuung (FBB). Deshalb leben zeitweise kleine Kinder in ihrem Haushalt. Auch in Kralenriede sagt man „Du“ und so gehen wir zusammen durch die Straßen.

Rosi, wie lange lebst Du schon in Kralenriede?

Meine Eltern haben in Kralenriede gebaut. 1963 bin ich mit meinem Mann in mein Elternhaus eingezogen. Bis auf wenige Jahre habe ich also mein Leben im selben Haus verbracht. Mit meinem Mann und meiner jüngeren Tochter bin ich hier sehr zufrieden und das soll noch lange so bleiben.

Hast Du einen Lieblingsort hier im Stadtteil oder was verbindest Du mit ihm?

Das Wäldchen zwischen der Busendhaltestelle und dem Kindergarten ist mein Lieblingsort. Hier gehe ich sehr gern spazieren und kann dabei gut abschalten. Besonders freut mich, dass hier Bänke aufgestellt wurden, das hat bisher gefehlt.

Im Wäldchen wurden Sitzbänke zum Verweilen aufgestellt. Foto: Stefan Zeuke

Mit welchem Verkehrsmittel bist Du unterwegs?

Wir haben ein Auto. Trotzdem fahre ich sehr häufig mit dem Bus. Mit der Linie 416 sind wir perfekt an die Innenstadt angebunden. Im 15 Minuten Takt kann ich quasi direkt vor der Tür einsteigen. Die täglichen Einkäufe erledige ich bequem mit dem Rad. Die Nahversorgung ist bei uns im Stadtteil sehr gut.

Was wünscht Du dir für Deinen Stadtteil?

Alles soll bleiben wie es ist! Nur auf den Spielplätzen könnten mehr Spielgeräte für Kinder unter 3 Jahren aufgestellt werden. Ansonsten bin ich sehr glücklich hier.

Vielen Dank, Rosi, für den Einblick in Dein Leben in Kralenriede.

Text und Bilder: Stefan Zeuke

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