IT-Ausbildung bei Volkswagen Financial Services: Viel Freiraum für kreative Köpfe

Wirtschaftsinformatik genießt nicht gerade den Ruf, eines der spannendsten Tätigkeitsfelder zu sein. Vermutlich ähnlich aufregend wie das Arbeiten bei einem Finanzdienstleister, werden manche denken. Wie trocken wird da erst die berufliche Kombination von beidem sein? Doch weit gefehlt: Wer bei Volkswagen Financial Services eine Ausbildung zum Wirtschaftsinformatiker beginnt, erhält nicht nur eine Übernahmegarantie bei einem von Deutschlands besten Arbeitgebern, sondern auch die Möglichkeit, unser gesellschaftliches Verhältnis zur Mobilität aktiv mitzugestalten.

„Informatik in einem Finanzdienstleistungsunternehmen ist deutlich spannender, als man denkt“, sagt Tim Hondke, Auszubildender im zweiten Lehrjahr des dualen Studiengangs Wirtschaftsinformatik bei Volkswagen Financial Services. Schon als Jugendlicher begeisterte er sich für das Digitale und sammelte erste Erfahrung in der App-Entwicklung. So schrieb er ein Programm, das den Vertretungsplan seiner Schule analysierte und ihn benachrichtigte, sobald Unterricht ausfiel. Diese Möglichkeit zur Bereicherung des täglichen Lebens ist es, die den 21-Jährigen so an der Informationstechnologie fasziniert: „Mit IT kann man das Leben erleichtern. Die Möglichkeiten sind nahezu endlos. Man braucht nur eine gute Idee.“

Tim Hondke mit seiner Kollegin Lea und Kollegen Dennis. Foto: Volkswagen Financial Services AG

Das weiß man auch bei Volkswagen Financial Services. Und so arbeiten inzwischen über 700 IT-Spezialisten am Hauptstandort Braunschweig – das sind mehr als 10% der hiesigen Belegschaft der VW-Tochter, die im Ranking des Magazins „Focus“ und der Job-Plattform „kununu“ kürzlich erneut zum besten Arbeitgeber Deutschlands gekürt wurde. Hier kümmern sie sich um alles, was einen modernen Finanzdienstleister ausmacht, von Online Banking und Leasing bis zu Autovermietung und Car Sharing. Diese Verlagerung des Schwerpunktes auf IT erreicht nun auch die Auszubildenden: Wurden im vergangenen Jahr noch überwiegend Banker und Versicherer ausgebildet, sind es 2017 bereits 16 Plätze für ein duales Studium und acht Ausbildungsplätze im Bereich Wirtschaftsinformatik – eine Verdoppelung gegenüber dem Vorjahr.

Interessenten, so rät Tim Hondke, bräuchten keine Scheu zu haben, weder vor dem großen Namen Volkswagen, noch vor der Informatik. Kenntnisse, wie er selbst sie aufwies, seien keine Voraussetzung. Ausschlaggebend seien eher ein generelles Faible für neue Technologien sowie logisches Denkvermögen, also Kreativität und Spaß am Knobeln. Und Schulabsolventen seien ebenso willkommen wie Quereinsteiger: Zwischen 17 und 29 Jahren sind alle Altersklassen in der Ausbildung vertreten.

Und hat man es durch das Auswahlverfahren – ein Online-Test von zu Hause aus, anschließend Test und Interview vor Ort – geschafft, lernt man erst mal die Grundlagen: „Es wurden keine Kenntnisse vorausgesetzt. Wir haben in einem Workshop bei null angefangen und gemeinsam kleinere Sachen programmiert“, erinnert sich Tim Hondke. Anschließend lernt man im dreimonatigen Wechsel zwischen Theorie an der Leibniz FH Hannover und Praxis in Braunschweig. Hier durchläuft man alle größeren Unternehmensbereiche, von der Entwicklung über den Systembetrieb bis zum Innovationsmanagement. Zwischendurch erhalten die Studierenden und Auszubildenden Schulungen zu Programmiersprachen, Schnittstellen oder auch Projektmanagement.

Konsequent IT: Selbst die Internetseite der IT-Abteilung von VW Financial Services weist auf die Pixelliebe der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hin. Grafik: VW Financial Services

Das ist zwar viel Lernstoff, dabei jedoch meist an konkreten Projekten orientiert. So war Tim Hondke bereits in der „Business Intelligence“ eingesetzt: „Ich durfte eine neue Technik ausprobieren und mit der alten vergleichen. Mit den Ergebnissen arbeiten die Kollegen jetzt. Meine Tätigkeit hatte also einen konkreten Bezug“, erzählt er. „Und aus der Entwicklungsabteilung bekam ich den Auftrag, selbst ein kleines Programm zu entwickeln.“

Inzwischen bereitet sich Tim Hondke auf seinen Bachelor im kommenden Jahr vor: „Digitale Assistenzsysteme am Arbeitsplatz“, so das Thema, also kleine Programme, die den Arbeitsalltag erleichtern. „Wir können das letzte Jahr frei gestalten und aussuchen, in welchen Abteilungen wir eingesetzt werden wollen. Ich gehe in einen Bereich, der sich mit dem Thema ‚Arbeitsplatz der Zukunft‘ auseinandersetzt“, erklärt er. „Das Thema gibt kreativen Freiraum und viele Ansätze.“

Und freie Entfaltungsmöglichkeiten gibt es auch nach dem Abschluss: Mit dem Bachelor direkt in die Unternehmenspraxis? Eine Wiedereinstellungszusage holen und extern an einer Universität den Master machen? In Vollzeit oder berufsbegleitend? Wie wäre es mit einem Wanderjahr ins Ausland zu anderen Standorten von Volkswagen Financial Services? Die Möglichkeiten sind so vielfältig wie die Chancen im Unternehmen.

 

Weitere Informationen und Bewerbung unter: www.code-it.jetzt/bewirb-dich/duales-Studium

Text und Artikelbild: Stephen Dietl